Über diesen Titel
Wie konnte der Glaube an die Leistungsgesellschaft in breiten sozialen Schichten Fuß fassen? Alexander Mayer geht dieser Frage nach und nimmt dabei einen langen Zeitraum in den Blick, der von der Industrialisierung bis zum »Wirtschaftswunder« und der Bildungsexpansion nach dem Zweiten Weltkrieg reicht. Anhand der Lebenserinnerungen von mehr als fünfhundert Frauen und Männern, zeigt er, inwiefern Menschen aus den unteren sozialen Schichten an einen sozialen Aufstieg durch individuelle Leistung glaubten, und wie dieser Glaube ihre Lebenspläne und politischen Einstellungen prägte.
THEMA
Über die Urheber
Alexander Mayer (Dr. phil.), geb. 1988, beschäftigt sich in seiner Forschung mit der Kultur- und Sozialgeschichte unterbürgerlicher Schichten im 19. und 20. Jahrhundert, mit der Geschichte des Nationalsozialismus sowie mit Universitätsgeschichte und Wissenschaftspolitik. Er wurde an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert. Anschließend forschte und lehrte er an der Universität der Bundeswehr München.
