Über diesen Titel
Künstliche Intelligenz verändert die Art und Weise, wie Bilder entstehen. Zwischen Idee, Prompt und algorithmischer Umsetzung verschieben sich gewohnte künstlerische Praktiken ebenso wie die Kriterien, nach denen Kunst erkannt und bewertet wird. Dieses Buch geht der Frage nach, unter welchen Bedingungen mit KI Kunst generiert werden kann. Dabei zeigt sich, dass weder Technik noch Erscheinungsbild eines Werks für sich genommen ausreichen. Kunst entsteht vielmehr dort, wo menschliche Vorstellungen, Auswahlentscheidungen und Kontextualisierungen aufeinandertreffen – und wo ein Werk von seinem kulturell geprägten Publikum als solches wahrgenommen wird. Rezipient:innen sind damit nicht bloße Betrachtende, sondern aktiv an der Bedeutungszuschreibung beteiligt. Indem das Buch bewusst von „mit KI generierten Werken“ spricht, versteht es künstliche Intelligenz als Werkzeug oder Kollaborateur und rückt den Menschen – produzierend wie rezipierend – ins Zentrum. Kunst erscheint so als ein offener Prozess, der sich im Spannungsfeld von Technologie, Wahrnehmung und kultureller Praxis entfaltet.
THEMA
Über die Urheber
Maja Tabea Jerrentrup arbeitet als Professorin für Neue Medien und Interkulturelle Kommunikation an der Hochschule Landshut und leitet das dortige Zentrum für Medienkultur. Zuvor war sie Professorin an der Ajeenkya DY Patil University in Indien, Fakultätsmitglied am Indian Institute of Photography und Dozentin an der Universität Trier, der Deutschen Pop, der FOM und der Macromedia University. Praktisch war sie als Journalistin tätig und hat zudem als freiberufliche Fotokünstlerin in zahlreichen Ländern rund um den Globus Seminare gegeben und ihre Bilder ausgestellt, sowie als Nikon-Ambassadorin und Sony-Partner auf Events präsentiert und Spots gedreht.
